Inhaltsverzeichnis
Wie Hinkelsteine von Obelix oder überdimensionale Eier stehen die Menhire im Oval angeordnet an einem Hang. Die Steinsetzung entstand in der Jungsteinzeit – an der Schwelle zur Sesshaftwerdung, Der erste Hinkelstein wurde vor etwa 7.000 Jahren aufgestellt.
Der Untergrund des Kraftplatzes besteht aus Granitoid-Gneisen und ist nur mit einer dünnen Bodenschicht bedeckt. Die Hinkelsteine wiederum bestehen aus verschiedenen Gesteinsarten, die aus der Umgebung des Stein-Heiligtums von Almendres stammen: In etwa 250 m Entfernung gibt es einen Aufschluss von porphyrischen Quarzdioriten. Ein Kilometer östlich des Kraftortes befindet sich ein ausgedehntes Becken mit Eruptivgesteinen, das hauptsächlich aus Quarzdioriten und Granodioriten besteht.
Trotz unterschiedlicher Gesteinsarten besitzen die Hinkelsteine ähnliche Eigenschaften: Sowohl Diorit wie auch Granit sind besonders harte und somit haltbare Tiefengesteine, die sich durch einen hohen Quarz-Anteil auszeichnen. Das macht sie aus materialtechnischer Sicht zu einem idealen Daten- und Wissensspeicher aus natürlichen und sehr haltbaren Materialien.
Die Anzahl der Hinkelsteine

vor Ort
Die Angaben zur Anzahl der Hinkelsteine des Stein-Heiligtums variieren zwischen 92 und 98. Je nach dem, welche kleineren Steine in der Steinsetzung oder der näheren Umgebung mitgezählt werden. Oder je nach Quelle | AutorIn.
Die offiziellen Angaben belaufen sich auf 95 Steine, die der Archäologe Mário Varela Gomes mit seinem Team bestmöglich an ihren ursprünglichen Platz gestellt haben. Denn die Hinkelsteine waren bei der Wiederentdeckung 1964 zumeist umgefallen und verrollt aufgefunden worden.1
Sabine Lichtenfels, die den Kraftplatz 1994 intensiv medial erforscht hat, identifiziert drei weitere Steine als Wächter in der Nachbarschaft des Stein-Heiligtums. In der Steinsetzung selbst macht sie 96 Hinkelsteine aus, die sie energetisch wahrnimmt und benennen kann.2
Ich selbst musste im Laufe meiner jahrelangen Forschungen meinen Plan mehrmals ergänzen, als ich mir der Funktion und Zugehörigkeit mehrerer kleinerer Steine gewahr wurde. So komme ich am Ende auf 99 vorhandene Hinkelsteine – von ganz niedrig bis übermenschlich hoch.

ursprünglich aus archäologischer Sicht
Der Archäologe Mário Varela Gomes geht nach intensiven Ausgrabungsarbeiten3 und der Analyse der daraus gewonnenen Daten davon aus, dass sich die Steinsetzung in ihrem vollständigen Umfang aus mehr als 100 Steinen zusammengesetzt hat. Es wurden Stützstrukturen von bereits fehlenden Steinen gefunden. In Anbetracht der Knappheit der verwendeten Materialien und der Abwesenheit von Senkgruben war es für das Archäologen-Team äußerst schwierig oder sogar unmöglich, die Lage aller fehlenden Elemente zu erkennen. Es muss davon ausgegangen werden, dass im Laufe der Jahrtausende bereits etliche Hinkelsteine entfernt worden sind.

ursprünglich – aus ganzheitlicher Sicht
Mein Forschungsansatz ist freigeistig und ganzheitlich. Das Stein-Heiligtum von Almendres mit seinen Hinkelstein-Archetypen habe ich radiästhetisch erforscht. Zu Beginn habe ich die medialen Wahrnehmungen von Sabine Lichtenfels mit der Einhandrute nachvollzogen. Im Laufe der Zeit sind eigene Erkenntnisse und der Einsatz von Winkelruten dazu gekommen.
Bei der Erarbeitung von Texten zur Qualität und Kraft jedes Hinkelsteins fiel mir auf, dass sich die Megalithen aufeinander beziehen. So war es mir möglich, fehlende Hinkelsteine anhand der Texte mit ihrer Kraft und Qualität zu identifizhieren. Mittels Winkelruten konnte ich auch deren ursprüngliche Position im Stein-Heiligtum von Almendres wiederfinden. So komme ich insgesamt auf ursprünglich 144 Hinkelsteine, die im Stein-Heiligtum von Almendres als ursprüngliche Ordnung des Lebens, der Liebe und der Seele für die Nachwelt aufgestellt waren.

Drei kleine Steine, die zur Zeit in der Mitte des Kraftplatzes liegen, aber auf einer alten Luftaufnahme früher an einem anderen Platz lagen, dienen als energetische Unterstützungssteine. Sie sind deswegen nicht im Plan eingezeichnet, aber auf dem Luftbild erkennbar.
Petroglyphen
Geheimnisvolle Ritzungen im Stein: Schon in der Vorgeschichte hinterließen Menschen rätselhafte Spuren in Fels und Stein. Diese sogenannten Petroglyphen – kunstvolle Ritzungen oder Gravuren – gewähren Einblick in das Weltbild und die Kultur des frühen Menschen. In Almendres hat Archäologe Manuel Calado zwölf eindrucksvoll verzierte Hinkelsteine katalogisieren können.
Lerne die 4 Hinkelsteine mit noch sichtbaren Steinritzungen im Stein-Heiligtum von Almendres mit den möglichen Bedeutungen ihrer Petroglyphen sowie ihrer Kraft und Qualität kennen.
Archetypen
144 Hinkelsteine ergeben die ursprüngliche Ordnung des Lebens, der Liebe und der Seele
Jeder Hinkelstein repräsentiert eine Qualität und Kraft, die medial und radiästhetisch wahrnehmbar ist. So war es mir möglich jeden Stein mit einem Text zu portraitieren. Eine Kostprobe davon kann bei den 4 Hinkelsteine mit noch sichtbaren Steinritzungen im Stein-Heiligtum von Almendres erlebt werden.
Alle 144 Hinkelsteine des Stein-Heiligtums von Almendres wurden von unseren Ahnen an ihrer ursprünglichen Position in der ursprünglichen Ordnung des Lebens, der Liebe und der Seele aufgestellt. Von den bereits fehlenden Hinkesteinen ist ihre energetische Signatur noch erfahrbar. So war es mir möglich die gesamte ursprüngliche Ordnung des Lebens, der Liebe und der Seele zu rekonstruieren.
7 Hinkelsteingruppen stehen für archetypische Grundenergien
Auch in Gruppen aufgestellt repräsentieren die Hinkelsteingruppen 7 archetypische Grundenergien. Wir kennen sie von den 7 Haupt-Chakren des menschlichen Körpers. Und auch die Matrix unserer Seele ist aus diesen 7 archetypischen Grundenergien zusammengesetzt. Lerne sie kennen bein den Archetypen im Stein-Heiligtum von Almendres.
